Samstag, 4. Juni 2016

Der Häuser Hüterin: 1.- 12. Juni 1926




Nachdem ihr Mai-Vertrag ausgelaufen und das Haus in der Bondigstraße wieder in Besitzerhand war, erhielt Rebecca ein neues Angebot ihrer Agentur. Für den Monat Juni könne sie ein weiteres Haus in einer Berliner Nebenstraße hüten. Die Eigentümer seien für mehrere Wochen auf Borneo.
Beschwingt nahm Rebecca an und stand am Dienstag wie vereinbart mit ein wenig Gepäck vor dem Haus. Die Haussitter-Instruktionen, die sie mit dem Schlüssel per Post erhalten hatte, waren kurz: Ein wenig lüften, Staub wischen, sich um die Post kümmern und eventuelle Anrufer über den Verbleib der Familie informieren.
Im Augenblick noch erleichtert über die Aussicht auf ein bisschen Ruhe und Beschaulichkeit schloss Rebecca die Haustür auf und trat ein. Nett eingerichtet, dachte sie und schaute sich erst einmal ausgiebig um. Alle Räumlichkeiten war in Ordnung, es gab also vorerst nichts weiter zu tun.

So machte sie es sich mit einer Kanne Tee, die sie sich in der geräumigen Küche zubereitet hatte, im Wohnzimmer gemütlich und blätterte genüsslich in einer Zeitschrift. 




Für die Ruhe dankbar freute sie sich und genoss den Rest der Woche, indem sie sich Zimmer für Zimmer zum Staubwischen vornahm und vorsichtig einige Objekte der Hausbesitzer genauer betrachtete. Nichts von Belang, nichts Außergewöhnliches.
Staubwischend, herumtrödelnd, Bücher aus der Hausbibliothek und Zeitschriften lesend verbrachte sie ihre Zeit. Da die Vorratskammer für sie üppig bestückt hinterlassen worden war, musste sie noch nicht einmal einkaufen.
So war genügend Raum für ihre täglichen Besuche im Krankenhaus. Wenn Karl nicht noch immer hier liegen würde,  wäre der Job perfekt. Wie schön wäre es, wenn sie mit ihrem Verlobten flanieren, Museen besuchen oder ins Theater gehen könnte, wie sonst. Leider verschlechterte sich Karls Zustand und seine Operationswunde machte Schwierigkeiten.
Eintrag: Samstag, 5.Juni: Wegen Eiterung wird Wunde von Dr. Hirsch noch einmal aufgemacht und ausgekratzt (Narkose). Jetzt würde Karl sicher noch eine weitere Woche im Hospital verbringen müssen.

Nachdem sie Karl am Sonntag besucht hatte und alles gut verlaufen war, nutzte sie die Möglichkeit in der zweiten Woche, im Anschluss an die Besuche in der Stadt ein wenig zum Bummeln.




Das Angebot der Kaufhäuser war wieder immer unglaublich verlockend. Ganze Tage hätte man hier verbringen können. Und genau das gönnte sich Rebecca auch. In ihrer Lieblingsparfümerie deckte sie sich nach ausgiebiger Erprobung der verschiedensten aktuellen Düfte mit „Shalimar“ ein, das seit letztem Jahr auf dem Markt und ihr augenblicklicher Favorit war.


Am Samstag, den 12. Juni wurde Karl dann endlich nachmittags aus dem Hospital entlassen, wie in ihrem Tagebuch vermerkt.



Quellen Bilder:


Fotos / Postkarten: von privat

Donnerstag, 18. Februar 2016

not today


Manchmal will man einfach nur gar nichts machen, seine Ruhe haben und mit Schokolade und Knabberzeugs vor dem Fernseher rumgammeln...

Mittwoch, 17. Februar 2016

Wednesday


Mitte der Woche! Sehr gut!

Dienstag, 16. Februar 2016

Tuesday


Dienstage sind toll, denn heute muss ich nur bis 11.00 Uhr arbeiten. Ich liebe Dienstage!

Montag, 15. Februar 2016

Mondays


Montage mag nicht jeder... Mit ein bisschen verbaler Unterstützungfällt der Einstieg in die Woche vielleicht ein bisschen leichter!

Sonntag, 14. Februar 2016

Valentinstag


Mein erstes Tafelbild. Schönen Valentinstag!

Samstag, 13. Februar 2016

To-Do-Listen-Büchlein



Bin ja ein Fan von To-Do-Listen, denn dann hab ich das Gefühl, nichts zu vergessen. Mach ich zwar trotzdem, aber ich verschiebe es dann eben auf einen anderen Tag. Vielleicht wird ja hiermit einiges anders, denn so vergesse oder verlege ich die Liste wenigstens nicht...